Neues Alpleben dank Kultur?

Neues Alp-Leben – Retten Kunst und Musik ein Bergdorf? (Video?

Die Alp Gitschenen ist nur zu Fuss oder per Seilbahn zu erreichen. Alpenidylle trifft dort auf Abwanderung. Der traumhafte Ort im Kanton Uri braucht mehr Gäste und verliert zugleich immer mehr Einheimische. Ein kreatives Kollektiv will mit Kultur neue Perspektiven schaffen – gelingt der Wandel?

Musikerinnen, Künstler und die Gemeindepräsidentin haben sich in Uri zur «IG Maisander» zusammengeschlossen. Das kreative Kollektiv organisiert zahlreiche Events – vom Bienentag über moderne Alphornkonzerte bis hin zum gemeinsamen Kräuterräuchern. Alles soll die alpine Gemeinschaft beleben und gleichzeitig mehr Menschen aus der Stadt nach Gitschenen bringen. Das ist dringend nötig, denn aktuell leben nur noch 26 Personen ganzjährig in der Mini-Siedlung.

«Kulturplatz»-Host Nino Gadient erlebt: Die Sehnsucht nach der idyllischen Bergwelt ist gross, aber das Leben dort oben fordert viel Einsatz.

Neues Bergleben auf einer Urner Alp dank Kultur? (Audio)

Wie eine Kulturgenossenschaft zusammen mit der Gemeindepräsidentin der Alp Gitschenen eine Zukunft sichern möchte, das hat Nino Gadient für den Kulturplatz in Uri herausgefunden. Im Studio erzählt er von seinen Begegnungen mit Einheimischen und Kulturschaffenden auf 1550 Metern über Meer.

Was nach einem kühnen Plan klingt, ist auch einer. Wenn der Urner Bergort, in dem mittlerweile nur noch 26 Menschen leben, eine Zukunft haben soll, braucht es dafür mehr Kraft als die Einheimischen aufbringen können. Jetzt sollen moderne zeitgenössische Musik, ein Bienentag oder Performances mit Steinen, Kräutern und Zweigen wieder mehr Menschen nach Gitschenen bringen. Welche Tücken diese Pläne haben, hat Kulturplatz-Kollege Nino Gadient auf dem Berg erfahren. Im Gespräch mit Barbara B. Peter erzählt er von der Unverzichtbarkeit der Freiwilligenarbeit für die Kultur auf der Alp.

Hartmann-Treffen 2022

Hartmann-Treffen 2022

Eine Präsentation von Hans Ziegler-Dober zur Familie Hartmann, anlässlich des Hartmann-Treffens vom 14. Mai 2022.

Felssturz in Isenthal

Felssturz in Isenthal 1963

Beitrag der Sendung „Antenne“ vom 3. Juni 1963 zum abgeschnittenen Dorf Isenthal nach dem Felssturz am Chäppeli, mit einem Interview mit Heinrich Infanger, dem damaligen Gemeindepräsidenten.