Urner Mundartweg

Isenthal Tourismus realisiert den ersten Mundartweg in der Schweiz. Der dreistündige Rundweg führt durch eine naturlandschaftlich einzigartige Landschaft mit Blick auf den Urnersee.

Der Weg führt vom Dorf Isental  zur Talstation Wyssig-Furggelen, mit der Seilbahn oder zu Fuss auf die Furggelen (1 Std.).  Der Mundartweg führt von der Furggelen via Scheidegg zur Oberen Bärchi (rot-weiss-markiert). Unterwegs entdeckt man in Kalksteine eingravierte, träfe Urner Mundartausdrücke. Diese nehmen Bezug zu typischen Ortsnamen, zu Tätigkeiten und Praktiken und zu lokalen Traditionen. Von der Oberen Bärchi gehts mit der Seilbahn oder zu Fuss zur Bärchi (Aussichtsplattform) und zurück ins Dorf Isenthal.

Eine kleine, handliche Mundartbroschüre, bearbeitet vom Autor des Urner Mundartwörterbuch, Felix Aschwanden, erklärt den Hintergrund der Dialektwörter. Mit einem Smartphone kann man in der Broschüre den QR-Code scannen und erhält zusätzliche Informationen und Lieder aus der vergriffenen CD «Gschichtä unt Liätli üs em Ürnerland» zu hören.

Einführung Urner Dialekt

Felix Aschwanden-Mattli

Die Sage von der Wetterhexe auf Babberg

Zurfluh-Gasser Alois 1888-1972 Gummen erzählt (Schallplatte zu Uri Land am Gotthard)

Alpäroosä-Edelwyyss

Text: Kurt Gisler, Melodie: Pino Aschwanden. Interpretin: Graziella Gisler

Sännächilbi

Text und Melodie: Ady Regli, Interpreten Bärti Denier und Kari Waldis

Dr Tyyfel het dr Lätz erwitscht

Text und Melodie: Ady Regli, Interpreten: Bärti Denier und Kari Waldis

Gschichtä unt Liätli üs em Ürnerland

Das Buch mit der CD von Felix Aschwanden und Carl Waldis im Verlag Volkshochschule Uri, Altdorf,  1996
Veröffentlichung von Ausschnitten des Buchs und der CD mit freundlicher Genehmigung des  Gönnervereins Kantonsbibliothek Uri“, vormals „VHS“ (Volkshochschule) Uri

Felix Aschwanden-Mattli, der Urner „Mundartpapst“

Felix Aschwande hat intensiv (und unentgeltlich) für den ersten Mundartweg der Schweiz gearbeitet.Für die Eröffung des Urner-Mundartwegs zündet er ein Feuerwerk sprachlicher Art. In seinem Kunstwerk, der Rede, dringt die Begeisterung für dieses Werk voll durch.