Chaschbi Gander

10. September 2015 – Chaschbi Gander hat sich telefonisch bei mir gemeldet, nachdem er in der Zeitung von der Website isenthaler.ch erfahren hat.

37aChaschbi sagt, dass er sich als halber Isenthaler fühle. Seine Mutter stamme aus dem Isenthal, sei eine von den Heizers. Er selber sei in den Schulferien eigentlich immer im Isenthal gewesen, bei seiner Grossmutter Anna und dem Grossvater Ferdinand Infanger-Kempf. Einen Sommer hätte er auch bei Onkel Karl Infanger im Tourist verbracht. Andere „Ferien“ verbrachte er im Kleintal beim Färnigä Bini im Bergli und beim Schipf Sepp im Schipf und Schipf Fridel im Wätzlig und auf Oberalp.

Chaschbi, obwohl schon 87 Jahre alt, tönt am Telefon sehr lebendig. Er meint, seine Tochter hätte auch noch alte Fotos aus dem Isenthal. Er könne mir aber sein Buch schicken.

00Dieses Buch habe ich dann, ein paar Tage später, in einer Nacht durchgelesen. Chaschbis Schilderung seines einfachen Lebens und die grossen Bescheidenheit, die überall erlebbar ist, haben mich ganz in den Bann gezogen. Beim Lesen ist vieles aus der Jugend vor meinen Augen wieder aufgetaucht. Die Lektüre des Buches schaffte es,  Vergessenes in uns zu aktivieren.

Chaschbi hat mir erlaubt Auszüge aus seinem Buch zu veröffentlichen. Das Buch wird an der Chilbiausstellung sicher aufliegen.
Ich hoffe fest, dass Chaschbi unsere Chilbiausstellung im Isenthal besuchen kann. Ich freue mich ihm direkt zu begegnen.

Chaschbi begrüsst euch mit seinem Muilöörgeli.
Die Seiten über Chaschbis Jugend, vor allem jene im Isenthal sind unter „Dokumente“ abgelegt.Zwei Videos mit Chaschbis Musik sind unter „Audiovisuell“ zu finden.
(ma)